Wir tanzen wieder….. ist gestartet!

Die Alzheimer Gesellschaft Kreis Gütersloh e.V.,  hat für das Jahr 2014 gemeinsam mit der Tanzschule Stüwe-Weissenberg und den Alexianer Köln ein Projekt realisiert, das Menschen mit Demenz in die Mitte Gesellschaft rückt. 

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“Wir tanzen wieder” ist eine Initiative der Alexianer Köln in Kooperation mit der ADTV Tanzschule Stallnig-Nierhaus

 

„Die Idee, Menschen mit Demenz und deren Angehörige zum Tanzen zu bewegen, ist nicht neu. Allerdings finden die meisten Tanzveranstaltungen in Senioreneinrichtungen und -treffpunkten oder Kirchen-Gemeindesälen statt.“ schildert Ingrid Werner, die bei der Alzheimer Gesellschaft Kreis Gütersloh Ansprechpartnerin für das Projekt ist und selbst in Ihrer Arbeit der Tagesklinik am Bachschemm täglich musikalische Bewegungsangebote durchführt.

Der Ansatz von “Wir tanzen wieder” ist dagegen, an Normalität anzuknüpfen und das Tanzen dort stattfinden zu lassen, wo es hingehört: Und das ist in unserem Kulturkreis eben oft eine Tanzschule. Gerade für viele der älteren Paare war es früher normal, auszugehen und Tanzkurse zu besuchen. Mit dem Besuch einer Tanzschule werden Erinnerungen an die Jugend und andere heitere Zeiten wach, vielleicht sogar an die erste Liebe.

“Wir tanzen wieder” ist eine Initiative der Alexianer Köln in Kooperation mit der ADTV Tanzschule Stallnig-Nierhaus und wird seit 2007 in Köln regelmäßig umgesetzt.

Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein Stück Normalität ermöglichen und zur Enttabuisierung von Demenz beitragen. Spaß und Freude stehen dabei im Vordergrund. Das Tanzangebot soll aktiv einer drohenden Isolation und Vereinsamung entgegenwirken und zum Gelingen einer gesellschaftlichen Inklusion beitragen.

 Die Alzheimer Gesellschaft Kreis Gütersloh e.V. bietet in gemeinsamer Kooperation eine umfassende Schulung an, um sich der gesellschaftlichen Herausforderung Menschen mit Demenz in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, zu stellen

IM April 2014 wurden  15 Mitarbeiter aus verschiedenen Einrichtungen der Altenhilfe im Kreis Gütersloh geschult, um im späteren Verlauf des Schulungsprogramms die Tanzstunde gemeinsam mit Menschen mit Demenz zu genießen.

Abschluss ist im Winter 2015, wie es sich für eine Tanzschule gehört mit einem Abschlussball!

Wir tanzen wieder!

Die Alzheimer Gesellschaft des Kreis Gütersloh e.V.,  hat für dieses Jahr ein Projekt geplant, zu dem wir gerne viele Menschen mit Demenzerkrankung in eine Tanzschule einladen möchten!

 

Die Idee, Menschen mit Demenz und deren Angehörige zum Tanzen zu bewegen, ist nicht neu. Allerdings finden die meisten Tanzveranstaltungen in Senioreneinrichtungen und -treffpunkten oder Kirchen-Gemeindesälen statt.

Der Ansatz von „Wir tanzen wieder“ ist dagegen, an Normalität anzuknüpfen und das Tanzen dort stattfinden zu lassen, wo es hingehört: Und das ist in unserem Kulturkreis eben oft eine Tanzschule.

Gerade für viele der älteren Paare war es früher normal, auszugehen und Tanzkurse zu besuchen. Mit dem Besuch einer Tanzschule werden Erinnerungen an die Jugend und andere heitere Zeiten wach, vielleicht sogar an die erste Liebe.

Entwickelt wurde diese Idee von Hr. Stefan Kleinstück Koordinator und Projektleitung im Demenz Servicezentrum  Region Köln u. südl. Rheinland in Zusammenarbeit mit der ADTV Tanzschule Stallnig/Nierhaus.

 Voraussetzung für das Projekt in Gütersloh ist,  mindestens 15 Mitarbeiter aus den verschiedenen Einrichtungen im Kreis Gütersloh erklären sich zu dieser Schulung bereit.

 Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, würden wir uns über Ihre Teilnahme sehr freuen, geben sie uns umgehend Bescheid, auch wenn Sie noch mehr zu dem Projekt erfahren möchten!

Film zum Thema Demenz: „Vergiss mein nicht“ von Daniel Sieveking

In der Demenzerkrankung eine Angehörigen einen Sinn finden und gerade deswegen wieder Lebensmut und Kraft finden, damit beschäftigt sich der aktuelle Film von David Sieveking.

Die Alzheimer Gesellschaft zeigt ihn am

 24. März 2013 um 17:30 uhr im

 

 

Zum Inhalt des Filmes

David zieht wieder zu Hause ein und übernimmt für einige Wochen die Pflege seiner demenzerkrankten Mutter Gretel, um seinen Vater Malte zu entlasten, der sich seit seiner Pension vor fünf Jahren um seine Frau kümmert. Während Malte in der Schweiz für ein paar Wochen neue Kraft tankt, versucht sich David als Pfleger seiner Mutter. Mit dem Einverständnis der Familie dokumentiert er seine Zeit mit Gretel: David ist plötzlich Sohn, Betreuer und Dokumentarfilmer in einer Person. Seine Gegenwart und die Anwesenheit des Filmteams wirken erfrischend auf die Mutter, die endlich wieder Eigeninitiative entwickelt und neue Lebensfreude zeigt. Trotz ihrer zeitlich wie örtlichen Orientierungslosigkeit bleibt Gretel heiter und gelassen: Sie hält sich für eine junge Frau und David für ihren Mann Malte.

David gelingt es, mit seiner verwirrten Mutter wunderbar lichte Momente zu erleben. Sie verliert ihr Gedächtnis, ihren Sinn fürs Sprechen, aber sie gewinnt etwas anderes: eine entwaffnende Ehrlichkeit und Unschuld, gepaart mit überraschendem Wortwitz und weiser Poesie.
Als David zusammen mit Gretel in die Schweiz fährt, um Malte aus seinen Ferien abzuholen, gewinnen seine Recherchen an Brisanz. Hier lebten seine Eltern in den 70er Jahren.
David begegnet alten Genossen und Weggefährten, erfährt pikante Geschichten aus dem Liebesleben seiner Eltern, von den Krisen ihrer „offenen Ehe“. Nun, am Ende ihrer mehr als 40-jährigen Beziehung, kommen sich Gretel und Malte so nah wie noch nie. Zum Hochzeitstag fährt das Paar nach Hamburg, wo ihre Liebe einst begann. Es wird ihre letzte gemeinsame Reise.
Aus Gretels Krankheit entsteht ein Neuanfang, und aus Davids biografischem Filmprojekt wird eine Liebeserklärung an das Leben und die Familie – eine Reise in die Vergangenheit seiner Eltern, dem Schlüssel seiner eigenen Geschichte.

 

http://vergissmeinnicht-film.de/

Viel Los im Alzheimer Cafe !

Der Einladung der Alzheimer Gesellschaft Kreis Gütersloh folgten zahlreiche Besucher, so dass Frau Brinkmann und Frau Werner mit den Besuchern und Besucherinnen sehr schnell alle Hände voll zu tun hatten!

Das Thema mit Bewegung und Musik bei Menschen mit Demenz Erinnerungen  an Lieder und Bewegungen aus der Vergangenheit zu aktivieren ist gut angenommen worden und allle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sichtlich Spass an diesem Nachmittag. 

Tanzen ist eine Form der körperlichen Aktivität, die vielen Menschen Freude macht. Die Verbindung von fröhlicher Musik und ungezwungenen rhythmischen Bewegungen erzeugt gute Laune und körperliches Wohlbefinden. Dies gilt auch für Menschen mit Demenz, die im Tanz oft längst verloren geglaubte Fähigkeiten wieder aktivieren können.

Das Alzheimer Café  lädt an jedem 2. Dienstag im Monat zum Besuch ein. Schauen Sie doch einfach mal rein!

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